Förderverein Feuerwehr 1908 e.V.

Über uns

Ausbildung

Bürgerinfos

Ausstattung

Einsätze

Startseite Impressum Sitemap

Gebrauchter als Neuer

Schlüsselübergabe im FGH

(09.12.2010)Trebnitz (moz) Auch wenn er schon einige Kilometer auf dem Buckel hat, strahlt der neue Mannschaftstransporter der freiwilligen Feuerwehr im Müncheberger Ortsteil Trebnitz, als ob er gerade frisch vom Band gelaufen ist. Dementsprechend zufrieden zeigte sich auch Münchebergs stellvertretender Bürgermeister Reinhard Eichler bei der offiziellen Schlüsselübergabe in der Trebnitzer Wache. „Auch wenn es kein Neuwagen geworden ist, denke ich doch, dass wir hier eine ganz ordentliche Lösung gefunden haben.“, so Eichler in seiner kurzen Rede.
Finanziert wurde der neue Mannschaftstransporter aus verbliebenen Mitteln aus dem Konjunkturpaket II. Rund 15 000 Euro investierte die Stadt mit Hilfe der Bundesmittel in den Gebrauchtwagen, in dem künftig bis zu neun Personen Platz finden.
Dem alten Mercedes-Transporter weint in Trebnitz hingegen niemand eine Träne nach. Vor zehn Jahren war das Vorgängermodell – ebenfalls ein Gebrauchtwagen – bereits angeschafft worden und hatte seinen Zenit schon seit langem überschritten, machte Ortswehrführer Henry Elsner im Vorfeld der Übergabe noch einmal deutlich. „Der Wagen war völlig zerschlissen und durchgerostet. Da wurde es höchste Zeit, dass hier etwas passiert“, so Elsner.

Bevor der Wagen an die Trebnitzer übergeben wurde, mussten in den vergangenen Tagen allerdings noch einige Veränderungen vorgenommen werden, um das Zivilfahrzeug in einen einsatzfähigen Feuerwehrtransporter zu verwandeln. „Wir haben den Wagen mit Blaulicht und Funk ausstatten lassen. Auch an eine Anhängerkupplung haben wir gedacht. Damit ist er für den Notfall voll einsatzfähig“, so Eichler.
Gebraucht wird das neue Mannschaftsfahrzeug jedoch nicht ausschließlich für den Notfall, sondern auch für die Jugendabteilung der Trebnitzer Floriansjünger, die zusammen mit dem Feuerwehrnachwuchs aus Jahnsfelde erfolgreich auf verschiedenen Turnieren unterwegs ist. „Mit dem alten Bus haben wir uns schon nicht mehr getraut, die Kinder zu befördern. In der letzten Zeit sind wir deshalb immer mit Privatautos unterwegs gewesen“, so Trebnitz’ Ortsvorsteher Peter Buch.
Dieser Zustand gehört mit dem neuen Wagen – zumindest für die nächsten zehn Jahre – der Vergangenheit an.