Förderverein Feuerwehr 1908 e.V.

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Richtefest gefeiert

Ein Richtfest für alle in Jahnsfelde

Jahnsfelde Müncheberg (MOZ) Sechs Wochen nach der nassen Grundsteinlegung hat es auch der Regen vergangener Tage nicht wesentlich verzögern können: Am Freitagabend hat sich halb Jahnsfelde an der Baustelle des Feuerwehrgerätehauses bei einem Imbiss und Musik zum Richtfest getroffen. Gemessen an den gut 20 Jahren, die das Thema Feuerwehrdepot von der ersten Idee bis zur Umsetzung den Müncheberger Ortsteil beschäftigt, ein kurzer Zeitraum, an dessen diesmal trockenen Ende Handwerksmeister Andreas Schneider von der TSU Müncheberg den Richtspruch für den Bau sprechen konnte und der symbolische letzte Nagel in den Dachsparren kam.

Blick aus dem Drehleiter-Korb: das Gerätehaus der Jahnsfelder Feuerwehr in neuer Dimension, mit Technikhalle (l.), WC/Duschen, Umkleiden, Büro, Aufenthaltsraum (r.) auf 170 Quadratmeter © MOZ/Gabriele Rataj

Um die Richtkrone am Gerüst anzubringen - einen Dachfirst im eigentlichen Sinne besitzt das vom Strausberger Ingenieurbüro Trenzcek geplante Gerätehaus nicht -, brauchte es die Hilfe der Müncheberger Feuerwehr mit Hubrettungsfahrzeug samt Drehleiter. Von deren Korb aus agierten Bürgermeisterin Uta Barkusky und Ortswehrführer Wolfgang Stenzel, damit die bunten Bänder im Wind flattern konnten.
Vor der versammelten Ortswehr und den Bürgern, den Vertretern anderer Ortsteilwehren, Stadtverordneten und Ortsvorstehern erinnerte Wolfgang Stenzel an den langen Kampf um dieses Haus. "Wir mussten auch ein paar Strafrunden einlegen", bezeichnete er zurückliegende Irrungen und Wirrungen um Standorte und Fördergelder oder Eigeninvestition scherzhaft-freundlich.
Kein Wunder, dass die Freude im Dorf alle erfasst, zumal es nicht nur ein Haus für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute mit besseren Bedingungen sei, sondern letztlich zur Sicherheit aller im Ort und darüber hinaus. Jeder könne einmal Hilfe der Feuerwehr benötigen, sagte er. Die 17 Aktiven und eine genauso starke Jugendabteilung Trebnitz/Jahnsfelde werden jedenfalls dafür Sorge tragen.
Nach der nicht unkomplizierten Gründung, nach Bodenplatte, Mauerwerk und Dachstuhl folge diese Woche die Dacheindeckung, sagte Bauleiter Norbert Schinske und dann findet sich sicher auch für das viele Wasser ums Haus herum am tiefsten Punkt der Straße noch eine Lösung. Dann kommen Dorfbewohner wie Marianne Schwarzkopf oder Doris Poplien auch zur Einweihung trockernen Fußes in das neue Gerätehaus, das ein Haus für alle ist.

Quelle: Gabriele Rataj 31.07.2017 06:00 Uhr
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de